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Renate Finckh

Sie versprachen uns die Zukunft

Eine Jugend im Nationalsozialismus

Mit einem Vorwort von Ralph Giordano und einem Nachwort von Inge Aicher-Scholl

13,90 €

Preis inkl. 7 % MwSt., versandkostenfrei

Buch,280 Seiten,Format 13 x 20 cm,kartoniert

ISBN 978-3-87407-533-6
Weitere ISBN:
ISBN 3-87407-533-8 (ISBN-10)

  

Renate Finckh, geboren 1926, beschreibt in diesem Buch eine Kindheit und Jugend in Ulm während der Zeit des Nationalsozialismus. »Cornelia Keller« nennt sie ihre Hauptfigur, aber es wird schnell deutlich, dass es sich um einen autobiographischen Bericht handelt. Finckh erzählt von der Einsamkeit des Kindes, vom strengen Vater, davon, wie das Mädchen beim BdM Geborgenheit und Anerkennung findet. Erst im gemeinsamen Glauben an Hitler entstetht in ihrer Familie wieder ein Zusammenhalt. Begeistert wird die Jugendliche Führerin bei den Jungmädeln. Die Bereitschaft zur Unterordnung ist ihr wichtig, im eigenen Volk, in der Familie. Bis zum Schluss bleibt sie deshalb dem »Führer« und dem Nationalsozialismus treu. Erst nach dem Krieg muss sie mühsam, schmerzhaft und traurig erkennen, wohin ihr jugendlicher Idealismus sie geführt hat und wofür er missbraucht wurde.

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Lina Haag

Eine Hand voll Staub

Widerstand einer Frau 1933 bis 1945

13,90 €

Lina Haags Buch zeugt vom Widerstandswillen einer Einzelnen und ist aber auch eine Liebesgeschichte ganz eigener Art. In Form eines Briefes hat Lina Haag 1944 ihre Erinnerungen an die Zeit ab 1933 festgehalten. Es ist die Lebensgeschichte einer mutigen Frau, Kommunistin und verheiratet mit dem Journalisten Alfred Haag (1904-1982), der 1930 als jüngster KPD-Abgeordneter in den Stuttgarter Landtag gewählt worden war. 1933 wurde Alfred Haag von den Nationalsozialisten verhaftet. Aus dem KZ Oberer Kuhberg bei Ulm kam er 1935 nach Dachau und von dort ins berüchtigte KZ Mauthausen. Lina Haag wurde ebenfalls jahrelang in verschiedenen Gefängnissen und Konzentrationslagern festgehalten und gepeinigt. Nach ihrer Freilassung schaffte sie es mit dem Mut der Verzweiflung, zu Heinrich Himmler vorzudringen, dem Reichs-führer SS und Chef der Deutschen Polizei, und dort für die Freilassung ihres Mannes zu kämpfen. Sie hatte Erfolg - doch wurde ihr Mann zur »Bewährung« an die Ostfront geschickt. Er kehrte erst 1948 aus einem sowjetischen Kriegsgefangenenlager zurück.

1947 wurde »Eine Hand voll Staub« als eines der ersten Dokumente des Widerstandes veröffentlicht. Bis in die Neunzigerjahre sind Ausgaben in England, Ungarn und Russland erschienen. Die Neuausgabe im Silberburg-Verlag macht das Buch endlich auch wieder in Deutschland zugänglich.

Lina Haag ist 1907 in Hagkling bei Gaildorf geboren, sie verstarb am 18. Juni 2012 im Alter von 105 Jahren in München.

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