Silberburg Verlag

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Geschichte & Biografien

 
 
 

Lina Haag

Eine Hand voll Staub

Widerstand einer Frau 1933 bis 1945

13,90 €

Lina Haags Buch zeugt vom Widerstandswillen einer Einzelnen und ist aber auch eine Liebesgeschichte ganz eigener Art. In Form eines Briefes hat Lina Haag 1944 ihre Erinnerungen an die Zeit ab 1933 festgehalten. Es ist die Lebensgeschichte einer mutigen Frau, Kommunistin und verheiratet mit dem Journalisten Alfred Haag (1904-1982), der 1930 als jüngster KPD-Abgeordneter in den Stuttgarter Landtag gewählt worden war. 1933 wurde Alfred Haag von den Nationalsozialisten verhaftet. Aus dem KZ Oberer Kuhberg bei Ulm kam er 1935 nach Dachau und von dort ins berüchtigte KZ Mauthausen. Lina Haag wurde ebenfalls jahrelang in verschiedenen Gefängnissen und Konzentrationslagern festgehalten und gepeinigt. Nach ihrer Freilassung schaffte sie es mit dem Mut der Verzweiflung, zu Heinrich Himmler vorzudringen, dem Reichs-führer SS und Chef der Deutschen Polizei, und dort für die Freilassung ihres Mannes zu kämpfen. Sie hatte Erfolg - doch wurde ihr Mann zur »Bewährung« an die Ostfront geschickt. Er kehrte erst 1948 aus einem sowjetischen Kriegsgefangenenlager zurück.

1947 wurde »Eine Hand voll Staub« als eines der ersten Dokumente des Widerstandes veröffentlicht. Bis in die Neunzigerjahre sind Ausgaben in England, Ungarn und Russland erschienen. Die Neuausgabe im Silberburg-Verlag macht das Buch endlich auch wieder in Deutschland zugänglich.

Lina Haag ist 1907 in Hagkling bei Gaildorf geboren, sie verstarb am 18. Juni 2012 im Alter von 105 Jahren in München.

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Johannes Lehmann

Barbarossa & Co.

Reise zu den Staufern in Südwestdeutschland

17,90 €(unverbindliche Preisempfehlung)

Warum zeigt das Wappen von Baden-Württemberg die Stauferlöwen? Was hat es mit dem rotbärtigen Stauferkaiser auf sich, dessen Krone wie eine Zitronenpresse aussah? Welches Geheimnis umweht die achteckigen Kapellen in Hohenlohe? - Der erfolgreiche Sachbuchautor Johannes Lehmann beantwortet diese und viele andere Fragen humorvoll, spritzig und sehr kenntnisreich. Lehmann nimmt den Leser mit auf eine Reise quer durch die Geschichte des berühmten mittelalterlichen Herrschergeschlechts, aber auch quer durch das alte Herzogtum Schwaben. Von der schwäbisch-staufischen Wiege um den Hohenstaufen über Bad Wimpfen und Schwäbisch Hall zu den großen Kaiserstädten am Rhein und weiter bis ins Elsass, wo sich die staufischen Könige und Kaiser so gerne aufhielten. Johannes Lehmann war vor Ort, weist die Wege zu den verborgenen Schätzen und erzählt aus der Vergangenheit der Burgen und Städte, Kirchen und Klöster. Er beschreibt manch Bekanntes, spürt aber dahinter auch viele unbekannte Seiten und Episoden auf, die das Mittelalter erst so richtig lebendig machen. Eine kleine Geschichte der Staufer, in der Lehmann das Leben und Wirken der mittelalterlichen Herrschergestalten profund und pfiffig beschreibt, ergänzt den Reisebericht zu den Stauferstätten. Ein unterhaltsamer Reiseführer, ein kleines Nachschlagewerk, aber auch ein Buch, das man wie einen Roman durchlesen kann.

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Hans-Peter Mengele

Wer zu Späth kommt ...

Baden-Württembergs außenpolitische Rolle in den Umbruch-Jahren

19,90 €

Lothar Späth, 1978 bis 1991 Ministerpräsident von Baden-Württemberg, genießt im Volk bis heute große Sympathien. Sein Name verbindet sich mit einer dynamischen und erfolgreichen Wirtschaftspolitik.

Späth erkannte als einer der ersten das heraufziehende Ende des Kalten Krieges, die bevorstehende Öffnung des Ostens. Systematisch suchte er hinter dem Eisernen Vorhang neue politische Anknüpfungspunkte – in Moskau und Ostberlin, in Warschau, Sofia, Prag, Budapest, Bukarest. Die rasante wirtschaftliche Globalisierung und neue Dimensionen technologischer Herausforderungen, die das High-Tech-Land Baden-Württemberg besonders betrafen, führten Späth vielfach in die USA und nach Asien. Baden-Württemberg war außenpolitisch aktiv wie kein zweites Bundesland. Hans-Peter Mengele (*1951 in Ulm) war ab 1982 Späths Persönlicher Referent und Leiter des Ministerpräsidentenbüros, dann Regierungsvizepräsident in Tübingen. 1988 kehrte er als Leiter der Internationalen Abteilung im Stuttgarter Staatsministerium an Späths Seite zurück und galt fortan als dessen »heimlicher Außenminister«. Aus der Sicht des Insiders gibt er in seinem spannenden Report Einblick in die Denk- und Handlungsweise Späths. Er gewährt einen lebendigen Blick hinter die Kulissen, läßt den Leser bei wesentlichen politischen Weichenstellungen und Ereignissen von historischer Dimension dabei sein und bringt ihm prominente Polit-Akteure näher.

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